Als Erstes...

werden die Lesungen und die Wanderausstellung von den „Drei Steinen“ durch die Stiftung gefördert. Die Lesungen haben an inzwischen über dreißig Schulen im ganzen Bundesgebiet stattgefunden. Die Ausstellung war bereits in fünf Städten in vier Bundesländern für Schulklassen.

Die Geburt der Stiftung entsteht, da Comic und Illustration die einzige Kunstrichtungen sind, die in Deutschland bisher nicht gefördert wurden. Dies wird sich nun durch die Stiftung „Drei Steine“ ändern.

Präambel der Satzung

In einer demokratischen Zivilgesellschaft ist Jeder aufgerufen einer gruppenorientierten Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen existieren als langer Schatten des Nationalsozialismus oder sind Bestandteil aktueller rechtspopulistischer Tendenzen oder extremer politisch bzw. religiös beeinflusster menschenfeindlicher Ideologien. Die Stiftung „Drei Steine“ nutzt Kunst und Kultur für die Zwecke der politischen Bildung und humanistischen Aufklärung.

Namensgebend für die Stiftung in diesem Sinne ist die autobiographische Geschichte „Drei Steine“ von Nils Oskamp, die sich auf künstlerische Weise gegen Neonazis und Rechtsextremismus wendet. Die Ausarbeitung als Graphic Novel sowie die gleichnamige Wanderausstellung mit Lesungen hat eine hohe auch internationale Reichweite vor allem bei Jugendlichen erreicht.

Ziel der Stiftung ist es, die bisherige publizistische Arbeit des Autors und seiner Unterstützer in der Vielfalt der Medien nachhaltig fortzusetzen und auszuweiten. Neue künstlerische Projekte sollen von der Stiftung organisiert und gefördert werden und die veröffentlichten Ergebnisse Schulen, Bildungsträgern und dem breiten Publikum für politische Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt werden.

Besonders Kinder und Jugendliche sollen für antidemokratische Tendenzen und Erscheinungen sensibilisiert und in ihrem sittlichen Wertemodell sowie ihrer politischen Kompetenz gestärkt werden. Dies soll auch durch eine bundesweite und europäische Netzwerkarbeit mit Künstlern sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen erfolgen.

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